UDI Newsletter Mai 2016
Die Themen dieser Ausgabe:
Neu am Start: Zinsen bis 4 % >
Erklärt: das UDI-Geschäftsmodell >
Gefragt: Wind in Frankreich >
Pleiten, Pannen, Risiken: AKW >
Sehr geehrte Damen und Herren,

die nächste EEG-Novelle steht an. Unausgegoren, zum Teil dilettantisch ausgearbeitet, lässt der Inhalt an der Ernsthaftigkeit der Regierung zweifeln, Klimaschutz zu forcieren und die Energiewende voran zu treiben. Da wird unter dem Deckmäntelchen "Energiewende bezahlbar machen" ausgebremst und erschwert, was das Zeug hält. Beispiele gefällig? An Ausschreibungen für Windprojekte darf sich künftig nur der beteiligen, der eine Bürgschaft von 30.000 Euro je Megawatt hinterlegen kann. Ohne Gegenleistung - damit ist wertvolles Geld gebunden, das sonst gleich sinnvoll eingesetzt werden könnte. Und wenn der Projektierer dann nicht den Zuschlag zur Realisierung erhält, wird zwar seine Bürgschaft wieder flüssig - sie war aber erstmal blockiert.
Der Ausbaukorridor für Windkraft an Land sollte zuerst davon abhängen, wieviel "andere" EE-Zubauten realisiert werden. Der "Rest" bliebe dann für onshore Windprojekte. Das ist nun gestrichen, es gilt ein fixer Wert von 2.500 MW ... allerdings neuerdings brutto. D.h. jede Repoweringmaßnahme zählt dort mit hinein.
Kein Wunder, dass viele Bundesländer bei dieser EEG-Novelle nicht mitmachen wollen. Sondern sich am 12. Mai bei einem Gespräch im Kanzleramt erstmal querstellten und sagten "so bremst Ihr alles, das kann nicht sein!". Denn nicht zuletzt geht es auch um sehr viele Arbeitsplätze, die in der Erneuerbaren-Energien-Branche entstanden sind. Noch sind über 350.000 Leute dort beschäftigt. Zum Vergleich: um die weniger als 100.000 Arbeitsplätze im Kohlesektor wird sehr viel mehr Lärm gemacht ...
Auch das Argument "zu schleppender Netzausbau" entfällt bei näherer Betrachtung. Denn zieht man den für die Energiekonzerne sehr lukrativen Kohlestrom heraus, und setzt zusätzlich weiter auf dezentrale, regionale Energieerzeugung und -versorgung durch die Erneuerbaren Energien, dann müsste man auch nicht so viel Strom hin und her schicken. Hoffen wir, dass sich die Politiker am 31. Mai beim "Entscheidungsgespräch EEG" besinnen und nicht von kurzfristigem Lobbydenken beeinflussen lassen. Denn dass eine Energieversorgung mit EE geht, zeigte zuletzt der 8. Mai (Muttertag): der deutsche Strombedarf wurde zu knapp 88 % durch Erneuerbare gedeckt!

Gruß aus Nürnberg

Georg Hetz
Geschäftsführer
Neu am Start: Zinsen bis 4 %
Neu am Start: Zinsen bis 4 %
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Erklärt: das UDI-Geschäftsmodell
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Gefragt: Wind in Frankreich
Gefragt: Wind in Frankreich
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Pleiten, Pannen, Risiken: AKW
Pleiten, Pannen, Risiken: AKW
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