Nein zu Atomkraft

nergiewende nicht kentern lassen - UDI bei Großdemo in Berlin vor Ort

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

Zur Zeit werden die Energiewende-Befürworter nicht mehr ausgelacht, sondern bekämpft. Denn die Altvorderen, Atomkraftfreunde und Kohlekraftlobbyisten haben gemerkt, dass ihnen die Pfründe schwinden. Derzeit steht viel auf dem Spiel - die vorgeschlagene EEG-Novellierung bremst die Energiewende unter dem Deckmäntelchen "Kosten sparen" aus. Gegen dieses Regierungsvorhaben regt sich massiver Widerstand, wie hier auf der Großdemo am 10. Mai in Berlin. UDI war auch vor Ort und protestierte lautstark und eindrucksvoll, gemeinsammit rund 12.000 Energiewende-Freunden.


Übrigens ist auch die Jugend besser als ihr Ruf ... denn es waren zahlreiche Jugendliche in Berlin dabei, um für die Energiewende zu kämpfen - wie u.a. beiliegender Zeitungsbericht aus den Nürnberger Nachrichten vom 14.5. zeigt.

Energiewende nicht kentern lassen - Großdemo am 10.5. in Berlin - UDI war dabei
Energiewende nicht kentern lassen - Großdemo am 10.5. in Berlin - UDI war dabei
Energiewende nicht kentern lassen - Großdemo am 10.5. in Berlin - UDI war dabei
UDI-Projekt Geschäftsführer Dietmar Hoffmann in Aktion - bei der Großdemo in Berlin
Zahlreiche Bürger gingen für die Energiewende in Berlin auf die Straße
Zahlreiche Bürger gingen für die Energiewende in Berlin auf die Straße
Zahlreiche Bürger gingen für die Energiewende in Berlin auf die Straße
Zahlreiche Bürger gingen für die Energiewende in Berlin auf die Straße

Die Fakten

Am 30. Juni 2011 fiel die historische Entscheidung:
Der Bundestag hat für den Atomausstieg bis 2022 und die Energiewende gestimmt.

Rückblick

Der Bundestag hatte am 28. Oktober 2010 mit den Stimmen der schwarz-gelben Regierung die Laufzeitverlängerung der AKW genehmigt. Wir haben schon damals gefragt "Aber ob es endgültig so kommt?" In der Bevölkerung regte sich weiterhin Widerstand, vor allem nach den Vorkommnissen in Japan.

Die Regierung hatte auf Fukushima, wenn auch halbherzig, mit dem Moratorium reagiert. Seit Mitte März waren 7 Atomkraftwerke - "zwischenzeitlich" - vom Netz gegangen, für 3 Monate wurde Thema Laufzeitverlängerung ausgesetzt. Und siehe da - es gab keinen der "angedrohten" Black outs, keine Versorgungsengpässe oder Ähnliches.

Dann hatte sich die Koalition am 29. Mai in einer Mammutsitzung auf einen Atomausstieg bis 2022 festgelegt. 

Die sieben ältesten Meiler und Krümmel werden nicht wieder ans Netz gehen. Bis 8. Juli 2011 (Verabschiedung im Bundesrat) wurde dann der Atomausstieg unter Dach und Fach gebracht, spätestens 2022 soll das letzte deutsche Kernkraftwerk abgeschaltet werden. 

Atomstrom kostet die Deutschen über 300 Milliarden Euro staatliche Förderung!

Überall liest man, dass Solarstrom die Stromkosten explodieren lässt. Diese Zahl, nämlich die EEG-Umlage, ist uns bewusst, weil sie auf der Stromrechnung ausgewiesen wird. 

Nicht nachvollziehbar, daher nicht so bekannt ist die Summe, die uns der Atomstrom kostet. Denn diese Kosten werden über Steuern usw. an den Bürger weitergegeben und sind nicht transparent. Greenpeace hat nachgerechnet: Es handelt sich um 304 Milliarden Euro staatliche Förderung!

Die gesamte Information und der Link zur Studie von Greenpeace ....

 

Strombezugspreis sank seit 2008 um 40 %, Stromanbieter erhöhen trotzdem weiter die Preise

Wenn Sie sich noch mehr Hintergrundinformationen verschaffen möchten, dann sind Sie hier richtig:

Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft, Plädoyer gegen Atomkraft 

Bundesverband Windenergie

Frauen gegen Atomkraft als Gegengewicht zu der Anzeigenkampagne der Energiekonzern / Hintergründe zu deren Anzeigenkampagne.

 

 


Diskutieren Sie mit: Bürgerlobby - Kernfrage Atomausstieg

Wie viele AKWs gehen vom Netz? Wann ist Schluss mit der Atomkraft? Darüber müssen die 331 MdBs von Union und FDP in Bälde beschließen. Entscheidungshilfe können ihnen die Menschen in ihren Wahlkreisen geben, denn von deren Stimmung sind Abgeordnete besonders abhängig.

Deshalb organisierte UDI im Rahmen der Campact Dialogwoche am 19.05.2011 um 18:00 Uhr eine öffentliche Diskussion mit dem MdB-Mitglied Marina Schuster in Greding.

Die Teilnehmer konnten der Bundestags-Abgeordneten ihre Fragen zum Atomausstieg stellen. Die Abgeordnete hielt am Anfang der Diskussion eine kurze Power-Point-Präsentation über die Pläne der FDP. Danach stellten die Teilnehmer (leider nur 8) ihre Forderungen. Frau Schuster reagierte meist gefasst. Sie gab an, dass der Atomausstieg nur langsam vorangehen würde, weil es noch zu viele Unstimmigkeiten geben würde.

Ein wichtiger Punkt war, dass zwar viele Leute erneuerbare Energien statt Atomenergie wollen, aber nicht mit den Konsequenzen leben wollen. Wie zum Beispiel einen Solarpark in der Nähe, oder eine Windmühle vor der Tür haben. Aber ein Atomkraftwerk wollen sie wohl auch nicht in der Nachbarschaft. Bei diesem Thema waren sich alle einig, dass Kompromisse geschlossen werden, und die Menschen in Bayern toleranter werden müssen.

Man sprach auch noch darüber, dass man auf alles eine Versicherung abschließen kann, nur nicht auf die Schäden einer Atomkatastrophe. Leider war Frau Schuster nach eigener Aussage nicht so komplett "sattelfest" in diesem Gebiet. Man kann also sagen, man hat auf jeden Fall erreicht, dass sie sich mehr über das Thema Atomausstieg informiert. Aber es gab nicht nur zwischen den Teilnehmern und der Abgeordneten Unstimmigkeiten; auch untereinander gab es Meinungskonflikte.

Nach eineinhalb Stunden hatte man alle Fragen beantwortet und Georg Hetz, der Geschäftsführer der UDI und Koordinator der Aktion, überreichte Marina Schuster ein Geschenkpaket mit witzigen kleinen Geschenken rund ums Thema Erneuerbare Energien.

Mehr zur Dialogwoche von Campact erfahren Sie hier...

Atomkraft nein Danke
Foto von Bürgerlobby gegen Atomkraft
Foto aus Dialogwoche Campact


Zeigen Sie Flagge: Wie z.B. UDI bei der Mahnwache am maroden Kernkraftwerk Isar 1

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

Wir können uns den Worten von Mahatma Gandhi, die sich die Begründer der Mahnwache auf die Fahne geschrieben haben, vorbehaltlos anschließen.

Deshalb ist es uns wichtig, Präsenz vor Ort zu zeigen. Ihnen auch?

So war UDI - Kunden, Mitarbeiter und interessierte Nürnberger - am 27. September 2010 bei der Mahnwache vor Ort. Hier die ersten
Bilder  ....  es waren zwischen 350 und 400 Leute bei der Mahnwache, davon rund 50 mit dem UDI-Bus, inklusive Hund Jerry im selbstgebastelten "Atomkraft-Nein-Danke"-T-Shirt.

Und dass manchmal nicht der Schnellste, sondern der Ausdauerndste gewinnt, zeigt jetz die Zeit: Mitte März wurde Isar I vom Netz genommen!

 

Wenn auch Sie vor Ort Flagge zeigen wollen, dann finden Sie hier alle Mahnwachen-Termine gegen Atomkraft, bundesweit und regional. 

Hund Jerry bei der Mahnwache
Impressionen Mahnwache
Impressionen Mahnwache
AKW Isar 1

Sie können aber auch an einer der vielen weiteren Anti-Atomkraft-Demos teilnehmen, nähere Informationen zum Beispiel hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/anti-atom-demo.html

Die nächste Großdemo ist für den 28. Mai 2011 in 20 deutschen Städten angekündigt, um rechtzeitig vor dem Ende des Moratoriums nochmals deutlich die Volksmeinung kundzutun. Aktuelle Infos dazu bei campact.de.

Zum Jahrestag von Tschernobyl fanden am Ostermontag diverse Sternmärsche und Demos statt. UDI selbst war in Grafenrheinfeld vor Ort, siehe Fotos rechts.

Am 26. Februar 2011 wurde eine Menschenkette als "Anti-Atom-Kette" gebildet, Infos und mitmachen hier. Am 26. März 2011 waren Großdemos in Hamburg, Berlin, Köln und München.

Hier finden Sie den Aktionsfilm von Campact zur Anti-Atom-Demonstration vom 18. September 2010 in Berlin.

Am 9. Oktober 2010 fand in München eine Aktions-  und Menschenkette statt - 50.000 Menschen habe die Kette geschlossen. Damit war es die größte Anti-Atom-Demonstration in Bayern seit Wackersdorf! Einzelheiten zu der Aktion finden Sie unter http://www.anti-atom-bayern.de/start/.

 

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