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Wer ist UDI eigentlich?

UDI steht steht für UmweltDirektInvest. Schon kurze Zeit nach der Gründung 1998 hat sich UDI in der Spitzengruppe von Anbietern ökologischer und profitabler Geldanlagen etabliert. Seit einigen Jahren ist UDI Marktführer in diesem Segment. Wir sind damit Partner für Menschen, die umweltfreundliche Kapitalanlagen und gleichzeitig interessante Renditen suchen.

UDI, mit Firmensitz in Nürnberg und Roth/Mittelfranken, vermittelt im Direktvertrieb Eigenkapital in Form von geschlossenen Investmentsfonds oder Zinspapieren. Damit wird der Bau und Betrieb von Windkraftanlagen, Biogasanlagen und Solarprojekten sowie grünen Bürogebäuden (sogenannten Green Buildings) und energieeffizienten Immobilien finanziert.

2004 erweiterte die UDI ihre Tätigkeit über den Vertrieb hinaus auf Projektkonzeption und Projektplanung. Mit den Firmentöchtern UDI Projekt und UDI Bioenergie hat sich UDI auch als Initiatorin erfolgreich am Markt bewiesen. Zusätzlich bieten wir UDI Genussrechte und UDI Festzins-Anlagen an, mit denen neue ökologische Projekte, z.B. in Erneuerbare Energien oder energiesparende Immobilien, realisiert werden können. Und die Anleger profitieren so mit regelmäßigen Zinszahlungen. 

Und mit diesem Expertenwissen im Rücken haben wir 2013 auch das Thema "energieeffizient bauen" erschlossen - denn zur Energiewende gehört auch Energie sparen!

Dem Wissen unserer Experten und der Qualität unserer Beteiligungsangebote vertrauen seit 1998 zahlreiche Anleger. Einzelheiten, wie die aktuelle Anlegerzahl, die realisierten Beteiligungen etc. finden Sie unter dem Navigationspunkt Unternehmensporträt und Zahlen & Fakten.

Die UDI-Devise ist: Qualität vor Quantität. Deshalb bieten wir nur solide, qualitativ hochwertige Windkraft-, Solar- und Bioenergie-Fonds sowie Immobilieninvestitionen an. Das Expertenwissen von UDI zusammen mit der langjährigen Markterfahrung befähigt uns, sehr schnell "die Spreu vom Weizen" zu trennen.

 

 

Was sind geschlossene Investmentfonds / Beteiligungen?

Um einzelne Projekte, wie z.B. Windparks, Biogasanlagen, Solaranlagen oder "grüne" Immobilien zu finanzieren, werden sogenannte geschlossene Investmentfonds (auch "AIF", alternative Investementfonds, genannt) aufgelegt. Das "geschlossen" bedeutet, man kann nur innerhalb eines begrenzten Zeitraumes "zeichnen". Ist das für die Projektrealisierung benötigte Investitionsvolumen erreicht, wird der Fonds geschlossen.

Alle Details zum Investitionsvorhaben werden in einem Verkaufsprospekt dargestellt. Dieser wird bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) eingereicht; die Veröffentlichung muss durch die BaFin genehmigt werden. Der Erwerber eines Anteils an einem geschlossenen Investmentfonds wird Unternehmer (in der Regel Kommanditist) mit entsprechenden Chancen und Risiken.

Mit der Beteiligung sind für den Anleger Teilnahme und Stimmrechte in den Gesellschafterversammlungen sowie Gewinnrechte verbunden. 

Was sind FESTZINS-Anlagen bei UDI?

Eine andere Form, um Projekte wie z.B. Windparks, Biogasanlagen oder Solaranlagen zu finanzieren, sind Zinspapiere. Hierbei leiht der Anleger dem Unternehmen Geld, und erhält dann für dieses eingesetzte Kapital jährlich Zinsen. Gerne werden Zinspapiere auch zur Anschubfinanzierung von Erneuerbaren Energien-Projekten oder in der Planungsphase / Bauphase von Immobilien eingesetzt.

Damit wird kein Unternehmensanteil erworben, auch kein Stimmrecht oder Gewinnrecht - das ist ein wesentlicher Unterschied zu einem geschlossenen Investmentfonds. Eine feste Laufzeit ist geplant. 

Auch hier gilt: Ist das für die Projektrealisierung benötigte Investitionsvolumen erreicht, wird das Zinspapier "geschlossen". 

Alle Details zum Investitionsvorhaben werden in einem Verkaufsprospekt dargestellt. Ab 1.1.2016 müssen dann für alle genannten Produktformen die Prospekte vorab von der BaFin genehmigt werden. Das hat den Vorteil für den Anleger, dass in diesem Prospekt alle relevanten wirtschaftlichen, juristischen und technischen Details sowie alle etwaigen Risiken genannt sein müssen - sonst billigt ihn die BaFin nicht. Das ist ein wesentlicher Unterschied zum Crowdfunding, wo es keine Prospektpflicht für die einzelnen Angebote gibt.

Zinspapiere kann es z.B. in Form von Genussrechten, Anleihen oder Nachrangdarlehen geben. UDI bietet dem Anleger Festzinsanlagen in Form von Nachrangdarlehen an. Während der Laufzeit gibt es Zinsen für den Anleger, am Ende der Laufzeit - bzw. je nach Angebot von verschiedenen Kündigungszeitpunkten auch nach Kündigung - wird dann das Kapital zurückgezahlt. 

Die Höhe der Zinsen, Laufzeit und eventuelle Kündigungsmöglichkeiten und -konditionen werden direkt im jeweiligen Zinspapier definiert und im Verkaufsprospekt dargestellt.

Warum lohnen sich Geldanlagen in Erneuerbare Energien und ökologische Immobilien?

Der weltweite und auch der deutsche Bedarf an Ökostrom wird stark zunehmen, denn die bisherigen Energielieferanten wie Kohle und Atomkraft sollen sukzessive abgelöst werden. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Erneuerbare Energien werden sich die Kapazitäten zur Erzeugung von Öko-Strom in Deutschland bis zum Jahr 2020 etwa verdreifachen. Um diese Kapazitäten zu realisieren, müssen viele Erneuerbare Energien-Projekte umgesetzt werden. Das heißt wiederum viele Chancen für clevere Anleger, in Solarfonds, Biogasfonds und Windprojekte zu investieren.

Die Einnahmen für die Fonds sind durch das EEG gesichert. Die letzte Novellierung wurde am 8. Juli 2016 verabschiedet und fand per 1. Januar 2017 statt. Auf jeden Fall gilt immer Bestandsschutz ab Zeitpunkt der Inbetriebnahme der jeweiligen Anlage. Das heißt, Sie erhalten dann für 20 Jahre die zum Inetriebnahmezeitpunkt geltenden EEG-Sätze.

Und Sie investieren in reale, greifbare Werte, die unabhängig von Börsenschwankungen sind. Mit einer Investition in Windkraft, Solarfonds oder Biogasfonds legen Sie Ihr Geld ökologisch sinnvoll und nachhaltig an.

Wind, Sonne und Biogas sind die Zukunft der Energieversorgung ohne Risiken und Endlagerungsprobleme. Jede Investition trägt dazu bei, Kohle und Atomkraft mit all ihren Nebenwirkungen, Folgekosten und langfristigen Risiken abzulösen.

Stichwort Energieeffizienz: Green Buildings sind unter dem Gesichtspunkt Energieeinsparung und Ressourcenschonung bei Gebäuden zu sehen Nirgendwo kann so viel Energie und CO2 eingespart werden wie beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Hier "grün" zu denken, ist ökologisch sinnvoll und Kosten senkend - die Nebenkosten für Mieter sind extrem niedrig. Daher finden z.B. grüne Bürogebäude oder energiesparende Häuser / Eigentumswohnungen schneller Mieter. Deren Miete bildet dann den soliden Ertrag der Kapitalanlage.

Wie sind die steuerlichen Aspekte?

Geschlossene Investmentfonds (KG):
Anleger in Erneuerbare Energien-Kommanditbeteiligungen partizipieren unmittelbar von den Erträgen, die das Projekt erwirtschaftet. Daraus leitet sich auch die Besteuerung für den Anleger ab. Die Anleger sind aus steuerlicher Sicht Mitunternehmer und erzielen daher Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die in der Anlaufphase (Investitionsphase) entstehenden Verluste können entsprechend abgeschrieben werden.

Der Ablauf: Die Gewinn- bzw. Verlustfeststellung wird vom Betriebsstätten-Finanzamt direkt an das Wohnsitzfinanzamt des Anlegers gemeldet und von dort direkt mit der Einkommensteuererklärung verrechnet. Das heißt, ggf. wird ein neuer Bescheid zugestellt.

Zinspapiere:
Die Zinsen für die Zinspapiere (Genussrechte und Nachrangdarlehen) werden von der UDI brutto vergütet und sind von jedem Anleger als Kapitalerträge in seiner persönlichen Steuererklärung zu deklarieren.

Für eine detaillierte Beratung empfehlen wir das Gespräch mit einem Steuerberater.

Was ist das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)?

Das EEG - als Nachfolger des Stromeinspeisungsgesetzes - trat zum 1. April 2000 in Kraft. Seitdem gibt es immer wieder Änderungen, die letzte Novellierung gab es per 1. Januar 2017. Dabei gilt immer: für die bis zum Änderungsdatum in Betrieb genommenen Anlagen gibt es Bestandsschutz! Das heißt, Sie erhalten weiter die höheren EEG-Sätze.

Das EEG sichert allen Betreibern, die umweltfreundlichen Strom produzieren, 15 bis 20 Jahre lang eine festgelegte Vergütung für ihren erzeugten Strom. Der Netzbetreiber, bei dem der erzeugte Strom eingespeist wird, ist zu dessen Abnahme und Vergütung zu den Festpreisen verpflichtet. Dabei werden immer mehr Ausschreibungsverfahren statt "Listenpreise" zur Festlegung der einzelnen Einspeisevergütungssätze genutzt; derzeit gibt es nur noch bei Biogas und Wind offshore allgemeingültige Einspeisevergütungen, bei Solar- und Wind onshore-Projekten wird die jeweilige Vergütung je Projekt über Ausschreibungen ermittelt (Stand 1/2017).

Sinn des EEG ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernkraft zu verringern. Es dient also insbesondere dem Klimaschutz und ist zum weltweiten Vorbild geworden. Mittlerweile haben 47 Staaten auf Basis des EEG eigene Gesetze für den Ausbau und die Vergütung Erneuerbarer Energien geschaffen.

Was sind die Rechte und Pflichten als Anleger?

Geschlossene Investmentfonds/Kommanditbeteiligungen:
Bei geschlossenen Investmentfonds werden die Anleger Kommanditisten, das heißt, sie sind gemäß handelsrechtlichen Bestimmungen und den steuerlichen Grundsätzen an dem Unternehmen beteiligt.

Für den Kommanditisten besteht die Pflicht zur Erbringung der Einlage, mit der er gewisse Gesellschafterrechte, d.h. Vermögens-, Informations- und Kontrollrechte erwirbt. Abweichungen von diesen Grundsätzen können im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden, müssen aber dann im Verkaufsprospekt detailliert beschrieben werden.

Als Kommanditisten stehen dem Anleger eine ganze Reihe von Rechten zu, die es ihm ermöglichen, sich über die Tätigkeit seiner Gesellschaft zu informieren, deren Geschäftsführung zu kontrollieren sowie an wichtigen Entscheidungen mitzuwirken.

Der Kommanditist haftet unmittelbar nur auf den Betrag einer bestimmten Haftsumme, die im Handelsregister eingetragen wurde. Der Anleger ist als Kommanditist grundsätzlich ein stimmberechtigter Gesellschafter.

Zinspapiere:
Die Ausgestaltung der Rechte und Pflichten kann bei Zinspapieren sehr unterschiedlich sein. Generell aber gilt bei Zinspapieren: kein Stimmrecht.

Wie ist die Rendite bei "grünen Geldanlagen"?

Geschlossene Investmentfonds:
Derzeit liegen realistische Renditen für Solarfonds zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr, im Bereich Windkraft bei jährlich rund 5 bis 6 Prozent. Für Biogasfonds kann aktuell mit einem Wertzuwachs bis zu 7 Prozent p.a. gerechnet werden. Die Ausschüttungen bei grünen Gebäuden liegen bei 5 bis 7 Prozent.

Zinspapiere:
Hier werden in der Regel feste, steigende Zinsen - in Abhängigkeit von der Laufzeit - angeboten. Sie liegen zwischen 3 und 6,5 Prozent p.a.

Gesellschafterversammlung

Als Mitgesellschafter können die Anleger an den jährlichen Gesellschafterversammlungen persönlich teilnehmen. Dadurch kann der Anleger wichtige Entscheidungen oder geplante Vorhaben mit entscheiden. Ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich oder nicht erwünscht, können die Stimmrechte des Anlegers z.B. auch an UDI übertragen werden, um die Interessen zu vertreten.

Wie funktioniert eine Geldanlage als Beteiligung?

Wind-, Solar,- Biogas- und Immobilienbeteiligungen sind in der Regel geschlossene Investments. Bei geschlossenen Investments werden Anleger Kommanditisten (siehe auch Rechte & Pflichten). Die Kommanditanteile an der Gesellschaft werden über einen bestimmten Platzierungszeitraum zum Verkauf angeboten. Sobald die geplante Eigenkapitalsumme erreicht ist, wird der Fonds geschlossen.

Mit dem Eigenkapital werden die bis dahin angefallenen Kosten (z. B. Emissionskosten) gedeckt. Im Anschluss beginnt üblicherweise die Umsetzung der Windparks, Solar- oder Biogasanlagen oder der Bau der Immobilie. Normalerweise wird neben dem Eigenkapital auch Fremdkapital (in Form von Bankkrediten) eingesetzt. Die Fremdkapitalquote ist abhängig von der Beteiligungsanlage.

Ziel der Beteiligung ist es natürlich, Erträge aus verkauftem Strom bzw. Gas oder aus Mieteinnahmen für die jährlichen Ausschüttungen zu erwirtschaften.

Die Mindestanlagesumme beträgt bei UDI in der Regel 5.000 Euro, bei den Kommanditbeteiligungen i.d.R. zuzüglich Agio. Die Anlagedauer ist eher langfristig ausgelegt und liegt meist zwischen 12 und Jahren.

Solche Solar-, Biogas-, Windpark- oder Immobilienbeteiligungen als Kommanditgesellschaft werden nicht an der Börse gehandelt, man kann also während der Laufzeit seine Beteiligung nicht so schnell verkaufen wie eine Aktie. Auch gibt es noch keinen geregelten Zweitmarkt. Falls man sich vorzeitig von seiner Beteiligung trennen möchte, ist es sinnvoll, sich zunächst an UDI bzw. den Initiator zu wenden.

Die Erträge steigen im Zeitverlauf an, denn wenn die Bankfinanzierung getilgt ist, bleiben die erwirtschafteten Erträge komplett für die Gesellschafter.

Ausschüttung

Ausschüttungen bei Beteiligungen:
Anleger bzw. Kommanditisten erhalten üblicherweise einmal pro Jahr aus dem Gewinn der Anlage/den Anlagen eine Ausschüttung auf ihr Konto überwiesen.

Was ist nach 20 Jahren? Dann entfällt lediglich die Mindestvergütung nach EEG. Lohnt sich der Betrieb danach immer noch, weil z. B. der Strom an Öko-Stromanbieter (bei Biogasanlagen auch die Wärme) verkauft wird, profitieren davon weiterhin auch die Anleger. Vor allem, weil nach ca. 15 Jahren die Bankdarlehen getilgt sind und die Anlage schuldenfrei dasteht.

Zinsszahlungen bei Genussrechten und Festzinspapieren:
Bei Genussrechten und Festzinspapieren erhalten die Anleger lt. Plan die Zinsen in Höhe des vereinbarten Zinssatzes gutgeschrieben.

Chancen und Risiken

Investitionen in Erneuerbare Energien sind immer mit Chancen und Risiken verbunden. Im schlechtesten Fall kann Geld verloren werden. Natürlich kann auch sehr viel mehr Geld als geplant verdient werden.

Die typischen Risiken (Aufwand an Wartung und Reparaturen, Schadensfälle durch Fehlbedienung, Naturgewalten etc.) werden durch entsprechende Sicherheitspuffer, bindende Verträge, umfangreiche Versicherungspakete etc. begrenzt. Darauf legen auch die Banken, die das sogenannte Fremdkapital in Form zinsgünstiger Darlehen bewilligen, größten Wert.

Aber nicht jedes Restrisiko lässt sich - trotz sorgfältiger Planung - ausschließen. Diesem Restrisiko stehen jedoch deutlich höhere Renditen bei überschaubaren Unwägbarkeiten gegenüber. Wichtig ist eine sorgfältig konzipierte Beteiligung mit hohen Qualitätsstandards. Dabei ist die Sicherheit für Stromabnahme zu zugesagten Preisen ein wesentlicher Stützpfeiler.

Die Chance für die Anleger besteht zum einen in der Absicherung der Einnahmen (durch das EEG oder vertraglich langfristig fixiert beim Direktverkauf), zum anderen darin, dass mehr als der geplante Energieumfang erzeugt (und damit zu festen Preisen) verkauft werden kann.

Was ist ein qualifiziertes Nachrangdarlehen?

Bei einem qualifizierten Nachrangdarlehen handelt es sich um eine besonders bei mittelständischen Unternehmen gern genutzte Form der Projekt- oder Unternehmensfinanzierung. Anleger geben einem Unternehmen ein Darlehen.

Hierfür erhält der Anleger höhere Zinsen, als wenn er sein Geld in Sparkonten, Sparbriefe oder Festgelder anlegt. Denn es handelt sich im Endeffekt um eine unternehmerische Beteiligung mit entsprechenden Risiken und Chancen.

Das Thema "Nachrangigkeit" bedeutet: die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens darf keine Insolvenz der Darlehensnehmerin auslösen. In diesem Fall dürften weder Zinsen noch Tilgungszahlungen an die Anleger geleistet werden. Auch dürfen bei Auflösung oder Insolvenz der Darlehensnehmerin die Rückzahlung des Darlehens und die Zinszahlungen erst dann geleistet werden, wenn andere – nicht nachrangige – Gläubiger vollständig befriedigt wurden.  Im Unterschied zu einem typischen Darlehen mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung ist dieses Nachrangdarlehen daher seinem Wesen nach eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher  Haftungsfunktion. Der Anleger übernimmt mit der Darlehensvergabe ein unternehmerisches Geschäftsrisiko, das über das ohnehin bestehende allgemeine Insolvenzausfallrisiko hinausgeht.

Dies  könnte sich wie folgt auswirken:

  • Die Darlehensnehmerin würde die Zinszahlung so lange aussetzen, wie sie dazu verpflichtet ist.
  • Der Anleger müsste der Darlehensnehmerin bei Fälligkeit seiner Forderungen gegebenenfalls einen Zahlungsaufschub gewähren.
  • Der Anleger müsste eine Zinszahlung, die er trotz der Nachrangigkeit zu Unrecht erhalten hat, auf Anforderung an die Darlehensnehmerin zurückgeben. Es besteht somit die Möglichkeit, dass die Anleger die Zinszahlungen ebenso wie die Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig erhalten oder dass sie bereits erhaltene Zahlungen zurückzugeben haben. Zudem könnte es sein, dass die Anleger für bereits ausgeschüttete Zinsen Steuern entrichten müssen, obwohl sie zur Rückzahlung der erhaltenen Beträge verpflichtet sind.

Wie lange ist das Geld festgelegt?

Geschlossene Investments (Kommanditbeteiligungen):
Das EEG gibt für die Ökokraftwerke langfristige Sicherheit für die Sachwerte. Daher sind direkte Beteiligungen eine klassische langfristige Geldanlage vergleichbar mit einer Immobilie, die man vermietet, um langfristig davon zu profitieren. In der Regel ist die Laufzeit ca. 20 Jahre, bei manchen Beteiligungen gibt es auch die Möglichkeit einer befristeten Laufzeit von ca. 10 Jahren. Vorteil der längeren Laufzeit ist die Erzielung höherer Renditen, sobald die Bankdarlehen getilgt sind.

Ein Privatverkauf, eine Übertragung oder Schenkung sind jederzeit vorzeitig möglich.

Zinspapiere:
Bei den Zinspapieren ist die Laufzeit meist kürzer. Zusätzlich gibt oft eine oder mehrere Ausstiegsoptionen, z.B. alle zwei Jahre. Hierfür muss dann in der Regel mit rechtzeitigem Vorlauf gekündigt werden.

Besonderheiten von Windkraft-, Solar/Photovoltaik- und Biogasanlagen sowie "grünen" Gebäuden

Windkraft

Die effektivste Form zur Gewinnung Erneuerbarer Energien ist die Windkraft. Windkraft ist bei der im Vergleich niedrigsten Vergütung (ca. 8 Ct./kWh) sehr wirtschaftlich. Durch Schwankungen des jährlichen Windangebots können auch die Erträge entsprechend schwanken. Zur Technik: Deutsche Windkraftanlagen genießen in der ganzen Welt einen sehr guten Ruf.

Solar/Photovoltaik

Im Bereich Photovoltaik sind Schwankungen der jährlichen Sonneneinstrahlung eher gering, entsprechend niedrig sind die jährlichen Schwankungen der Stromproduktion im Vergleich zu Windkraft und Biogas. Dafür überzeugt die Photovoltaik durch robuste Technik und einen geringen Verschleiß (Solarmodule versorgen teils seit Jahrzehnten Satelliten unter Extrembedingungen im Weltraum). Weiterhin ist der Wartungsaufwand gering. Photovoltaik kann nahezu überall auf der Welt Menschen und Dörfer punktuell mit Strom versorgen.

Bioenergie

Auch mit Bioenergie wird im Rahmen des EEG Strom produziert und verkauft. Vorteilhaft ist die zusätzliche Möglichkeit, Einnahmen durch den Verkauf der Abwärme (der Blockheizkraftwerke, kurz BHKW) an Abnehmer in der Nähe zu generieren. Wahlweise kann die Einspeisung von aufbereitetem Biogas ins Erdgasnetz erfolgen. Bei voller Abwärmenutzung liegt der Nutzungsgrad bei ca. 85 %. Die Erträge sind praktisch unabhängig vom Wetter und der Tageszeit. Die Bioenergie-Anlagen sind wartungsintensiver und benötigen daher eine tägliche Betreuung. Vorteil hierbei ist, dass der Mensch große Einflussmöglichkeiten auf den Ertrag hat. Die Möglichkeit der Effizienzsteigerungen durch neue Pflanzensorten, technische und biochemische Fortschritte ist gegeben; der Einsatz nachwachsender Rohstoffe ist CO2-neutral. Selbst die Gärreste sind noch nützlich: als wertvoller Dünger für die Landwirtschaft.

Green Buildings

Zur Energiewende gehört neben sauberer Energieerzeugung auch das Thema Energie einsparen bzw. Energieeffizienz. Grüne Immobilien erfüllen diese Anforderungen - zum einen an umweltfreundliche Baumaterialien, zum anderen an vorbildliche Energieeffizienz. So wird zum einen der CO2-Ausstoss reduziert. Und zum anderen Energie eingespart, weil sie gar nicht erst benötigt wird.

Wie sicher ist mein Geld bei Ihnen angelegt?

Generell sollte eine Geldanlage in Erneuerbare Energien oder ökologische Immobilien als Beimischung gesehen werden und zu den persönlichen Anlagezielen passen. Wichtig ist, dass Ihr Geld dann nicht täglich verfügbar ist, sondern in der Regel entweder langfristig festgelegt (Kommanditbeteiligung) oder mit dem Vorlauf einer Kündigungsfrist von meist 12 Monaten (Zinspapiere bei UDI) verfügbar ist. Dafür dürfen Sie aber auch einen wesentlich höheren Wertzuwachs bzw. Zins als bei Tagesgeld oder Festgeld erwarten.

Die Investition in einen Windpark, einen Solar- Biogasanlagen oder Immobilienbeteiligung bzw. in eine Erneuerbare Energien-Festzins-Anlage birgt neben den Chancen immer auch Risiken, die im Verkaufsprospekt jeweils detailliert aufgelistet sind. Es gilt daher, den Prospekt immer genau durchzulesen, um Chancen und Risiken je nach persönlicher Situation abzuwägen.

Eine Einlagensicherung – wie es sie z.B. bei den meisten deutschen Banken und Sparkassen für Spareinlagen und befristete Einlagen gibt – existiert bei solchen "Grünen Geldanlagen" generell nicht. Das ist das Gleiche wie bei z.B. Aktien, Anleihen oder "normalen" Fonds, für die auch keine Einlagensicherung einer Bank greift.

Der UDI-Anspruch ist, nur Projekte mit hohen Qualitätsstandards zu bieten.

Hat UDI Ausschlusskriterien?

Die UDI-Gruppe investiert ausschließlich in Unternehmen, die sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet sehen, das Ökonomie, Ökologie und soziale Verwantwortung verbindet. Das Anlegerkapital kommt deshalb nur umweltgerechten und sozial verträglichen Projekten zugute. Daher gelten generell diese Ausschlußkriterien bei der Projekt-Auswahl:

  • keine Atomenergie
  • keine Gentechnik in der Landwirtschaft
  • keine Rüstungs- und Waffenproduktion
  • keine Tierversuche
  • keine Kinderarbeit oder Zwangsarbeit
  • keine Diskrimierung von ethnischen oder sozialen Minderheiten.

Ist ein UDI-Festzinspapier das Gleiche wie ein Festgeld?

Nein. Ein Festgeld ist, genauso wie beispielsweise ein Tagesgeld, ein Konto bei einer Bank oder Sparkasse. Die Bank verleiht diese Gelder wieder, und zahlt dem Anleger einen Zins. Am Laufzeitende bzw. bei Verfügung erhält der Anleger sein Geld zurück. Solche Geldanlagen sind über die Staatsgarantie und meist noch über einen Einlagensicherungsfonds abgesichert.  Wobei bei "Schieflage" einer größeren Bank oder bei einer Staatskrise (siehe Island mit der Kaupthing Edge Bank) das ganze Sicherungssystem wohl ins Wanken käme.

Eine Festzins-Anlage, wie sie UDI anbietet, ist ein sogenanntes Nachrangdarlehen. Das heißt, der Anleger leiht einem Unternehmen / einem Projekt Kapital. Und erhält dafür Zinsen. Es besteht keine Staatsgarantie und auch keine Einlagensicherung. Der Anleger wird quasi unternehmerisch tätig. Laufen die Geschäft wie geplant, erhält er seinen Zins und am geplanten Laufzeitende sein angelegtes Geld zurück. Läuft es nicht wie geplant, können sich Zinsen und Rückzahlung verzögern, bzw. teilweise oder (im schlimmsten Falle) ganz ausfallen.

Das heißt, Festgeld und Festzins-Anlage sind zwei völlig unterschiedliche Geldanlageprodukte. Daher sollten Anleger nicht nur rein den Zins vergleichen, sondern auch die möglichen Risiken. Generell gilt: Je höher die Rendite / der Zins, desto höher auch das Risiko.

Deswegen gilt - bei allem Schauen nach gutem Zinssatz und möglichst auch sinnvoller Geldanlage:

  • Tagesgeldkonto als Reserve für Notfälle / circa 3 Netto-Monatsgehälter
  • Festgeld mit unterschiedlichen Laufzeiten für den nächsten Teil des Kapitals, der absolut sicher angelegt werden soll, und den man auf keinen Fall zwischendurch braucht
  • und wenn man als Anleger so einen gewissen Grundstock aufgebaut hat, dann kann man auch nach Geldanlagen mit höherem als "Null"-Risiko schauen: Fonds, Aktien, Festzins-Anlagen.
  • Bei allem gilt die alte Regel: "Nicht alle Eier in einen Korb legen!" Will heißen Streuen über verschiedene Produkte, Anlageklassen und Laufzeiten.

Umfangreiche und vertrauenswürdige Vergleichsrechner für Festgeld oder Tagesgeld finden Sie übrigens bei FMH oder Biallo. Eine Auflistung aktueller Festzins-Anlagen bietet zum Beispiel die unabhängige Plattform greenvalue. Eine Positivliste empfohlener Anbieter (und auch die Negativliste, bei welchen Anbietern Sie nicht anlegen sollten) im Sektor grüne Beteiligungen / Geldanlagen finden Sie bei ECOreporter.de

Ich habe einen neuen Anleger geworben. Wann erhalte ich meine Prämie?

Der Empfohlene erhält zuerst die Informationsunterlagen über die Geldanlage, mit schönen Grüßen von Ihnen. Bis er dann zeichnet, vergehen sicher einige Tage. UDI prüft dann und nimmt an. Danach muss noch die Widerrufsfrist (14 Tage), die jedem Anleger zusteht, abgewartet werden, ebenso der Geldeingang des neuen Anlegers.

Sobald diese Voraussetzungen alle erfüllt sind, senden wir Ihnen einen Brief mit Avis der Überweisung Ihrer Geldprämie, und überweisen. Parallel veranlassen wir die Zusendung des fränkischen Bio-Fruchtaufstrichs. Dies geschieht zweimal im Monat, zu Monatsbeginn und zur Monatsmitte.

Es kann also durchaus sein, dass zwischen Ihrer Empfehlung und dem Erhalt unseres "Dankeschöns" einige Wochen liegen. Minimum sind auf jeden Fall 2 Wochen, nämlich das Abwarten des Ablaufs der Widerrufsfrist.