FAQ

Wer ist UDI eigentlich?

Wer ist UDI eigentlich?

UDI steht steht für UmweltDirektInvest Beratungsgesellschaft mbH. Schon kurze Zeit nach der Gründung 1998 hat sich UDI in der Spitzengruppe von Anbietern ökologischer und profitabler Geldanlagen etabliert. Wir sind damit Partner für Menschen, die umweltfreundliche Kapitalanlagen und gleichzeitig interessante Renditen suchen.

UDI, mit Firmensitz in Nürnberg und Roth/Mittelfranken, vermittelt im Direktvertrieb Eigenkapital in Form von geschlossenen Fonds für den Bau von Windkraftanlagen, Biogasanlagen und Solarprojekten.

2004 erweiterte UDI ihre Tätigkeit über den Vertrieb hinaus auf Projektkonzeption und Projektplanung. Mit den Firmentöchtern UDI Projekt und UDI Bioenergie hat sich UDI auch als Initiatorin erfolgreich am Markt bewiesen. Zusätzlich bieten wir UDI Genussrechte an, mit denen neue Projekte in Erneuerbare Energien realisiert werden können. Und die Anleger profitieren so von regelmäßigen Zinszahlungen.

Dem Wissen unserer Experten und der Qualität unserer Beteiligungsangebote vertrauen seit 1998 bereits über 10.000 Anleger. Zusammen haben wir den Bau von 359 neuen Windkraftanlagen, 31 Biogasanlagen sowie von 49 Solarprojekten im In- und Ausland ermöglicht. Mit dem jährlich erzeugten Ökostrom können rechnerisch rund 1,5 Millionen Menschen – also theoretisch mehr als alle Einwohner Münchens - ausreichend mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden.

Die UDI-Devise ist: Qualität vor Quantität. Deshalb bieten wir nur solide, qualitativ hochwertige Windkraft-, Solar- und Bioenergie-Fonds an. Das Expertenwissen von UDI zusammen mit der langjährigen Markterfahrung befähigt uns, sehr schnell "die Spreu vom Weizen" zu trennen.

 

Was sind geschlossene Fonds / Beteiligungen?

Was sind geschlossene Fonds / Beteiligungen?

Um einzelne Projekte, wie z.B. Windparks, Biogasanlagen oder Solaranlagen zu finanzieren, werden sogenannte geschlossene Fonds aufgelegt. Das "geschlossen" bedeutet, man kann nur innerhalb eines begrenzten Zeitraumes "zeichnen". Ist das für die Projektrealisierung benötigte Investitionsvolumen erreicht, wird der Fonds geschlossen.

Alle Details zum Investitionsvorhaben werden in einem Verkaufsprospekt dargestellt. Dieser wird bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) eingereicht; die Veröffentlichung muss durch die BaFin genehmigt werden. Der Erwerber eines Anteils an einem geschlossenen Fonds wird Unternehmer (in der Regel Kommanditist) mit entsprechenden Chancen und Risiken.

Mit der Beteiligung sind für den Anleger Teilnahme und Stimmrechte in den Gesellschafterversammlungen sowie Gewinnrechte verbunden.  

 

Warum lohnen sich Geldanlagen in Erneuerbare Energien?

Warum lohnen sich Geldanlagen in Erneuerbare Energien?

Der weltweite und auch der deutsche Bedarf an Ökostrom wird stark zunehmen, denn die bisherigen Energielieferanten wie Kohle und Atomkraft sollen sukzessive abgelöst werden. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Erneuerbare Energien werden sich die Kapazitäten zur Erzeugung von Öko-Strom in Deutschland bis zum Jahr 2020 etwa verdreifachen. Um diese Kapazitäten zu realisieren, müssen viele Erneuerbare Energien-Projekte umgesetzt werden. Das heißt wiederum viele Chancen für clevere Anleger, in Solarfonds, Biogasfonds und Windprojekte zu investieren.

Die Einnahmen für die Fonds sind durch das EEG gesichert. Und Sie investieren in reale, greifbare Werte, die unabhängig von Börsenschwankungen sind. Mit einer Investition in Windkraft, Solarfonds oder Biogasfonds legen Sie Ihr Geld ökologisch sinnvoll und nachhaltig an.

Wind, Sonne und Biogas sind die Zukunft der Energieversorgung ohne Risiken und Endlagerungsprobleme. Jede Investition trägt dazu bei, Kohle und Atomkraft mit all ihren Nebenwirkungen, Folgekosten und langfristigen Risiken abzulösen.

 

Wie sind die steuerlichen Aspekte?

Wie sind die steuerlichen Aspekte?

Anleger in Erneuerbare Energien-Fonds partizipieren unmittelbar von den Erträgen die das Projekt erwirtschaftet. Daraus leitet sich auch die Besteuerung für den Anleger ab. Denn diese Anleger sind aus steuerlicher Sicht Mitunternehmer und erzielen daher Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die in der Anlaufphase (Investitionsphase) entstehenden Verluste können entsprechend abgeschrieben werden.

Für eine detaillierte Beratung empfehlen wir das Gespräch mit einem Steuerberater.

 

Was ist das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)?

Was ist das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)?

Das EEG - als Nachfolger des Stromeinspeisungsgesetzes - trat zum 1. April 2000 in Kraft. Die letzte Änderung gab es per 1. Januar 2010.

Das EEG sichert allen Betreibern, die umweltfreundlichen Strom produzieren, 15 bis 20 Jahre lang eine festgelegte Vergütung für ihren erzeugten Strom. Der Netzbetreiber, bei dem der erzeugte Strom eingespeist wird, ist zu dessen Abnahme und Vergütung zu Festpreisen verpflichtet.

Sinn des EEG ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernkraft zu verringern. Es dient also insbesondere dem Klimaschutz und ist zum weltweiten Vorbild geworden. Mittlerweile haben 47 Staaten auf Basis des EEG eigene Gesetze für den Ausbau und die Vergütung Erneuerbarer Energien geschaffen.

 

Was sind die Rechte und Pflichten als Anleger?

Was sind die Rechte und Pflichten als Anleger?

Bei geschlossenen Fonds werden die Anleger sogenannte Kommanditisten, das heißt, sie sind gemäß handelsrechtlichen Bestimmungen und den steuerlichen Grundsätzen an dem Unternehmen beteiligt.

Durch dieses gesellschaftsrechtliche Verhältnis entsteht für den Kommanditisten die Pflicht zur Erbringung der Einlage, mit der er gewisse Gesellschafterrechte, d.h. Vermögens-, Informations- und Kontrollrechte erwirbt. Abweichungen von diesen Grundsätzen können im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden, müssen aber dann im Verkaufsprospekt detailliert beschrieben werden.

Als Kommanditist haftet der Anleger nur in Höhe seiner Kommanditeinlage, oft auch weniger. Die Höhe der Einlage wird als Haftungsbeschränkung im Handelsregister eingetragen. Der Anleger ist als Kommanditist grundsätzlich ein stimmberechtigter Gesellschafter.

 

Wie ist die Rendite bei Erneuerbare Energien-Fonds?

Wie ist die Rendite bei Erneuerbare Energien-Fonds?

Derzeit liegen realistische Renditen für Solarfonds zwischen 6 und 7 Prozent pro Jahr, im Bereich Windkraft bei jährlich rund 8 Prozent. Für Biogasfonds kann aktuell mit einem Wertzuwachs bis zu 10 Prozent p.a. gerechnet werden.

 

Gesellschafterversammlung

Gesellschafterversammlung

Als Mitgesellschafter können die Anleger an den jährlichen Gesellschafterversammlungen persönlich teilnehmen. Dadurch kann der Anleger wichtige Entscheidungen oder geplante Vorhaben mit entscheiden. Ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich oder nicht erwünscht, können die Stimmrechte des Anlegers z.B. auch an UDI übertragen werden, um die Interessen zu vertreten.

 

Wie funktioniert eine Geldanlage in Beteiligungen?

Wie funktioniert eine Geldanlage in Beteiligungen?

Wind-, Solar- und Biogasfonds sind in der Regel geschlossene Fonds. Bei geschlossenen Fonds werden Anleger Kommanditisten (siehe auch Rechte & Pflichten). Die Kommanditanteile an der Gesellschaft werden über einen bestimmten Platzierungszeitraum zum Verkauf angeboten. Sobald die geplante Eigenkapitalsumme erreicht ist, wird der Fonds geschlossen.

Mit dem Eigenkapital werden die bis dahin angefallenen Kosten (z. B. Emmissionskosten) gedeckt. Im Anschluss beginnt üblicherweise die Umsetzung der Windparks, Solar- oder Biogasanlagen. Normalerweise wird neben dem Eigenkapital auch Fremdkapital (in Form von Bankkrediten) eingesetzt. Die Fremdkapitalquote ist abhängig von der Beteiligungsanlage.

Ziel der Beteiligung ist es natürlich, Erträge für die jährlichen Ausschüttungen zu erwirtschaften.

Die Mindestanlagesumme beträgt bei UDI in der Regel 5.000 Euro, i.d.R. zuzüglich Agio. Die Anlagedauer ist langfristig ausgelegt und liegt meist um die 20 Jahre.

Solche Solarfonds, Windparkbeteiligungen und Biogasfonds werden nicht an der Börse gehandelt, man kann also während der Laufzeit seine Beteiligung nicht so schnell verkaufen wie eine Aktie. Auch gibt es derzeit noch keinen geregelten Zweitmarkt. Falls man sich vorzeitig von seiner Beteiligung trennen möchte, ist es sinnvoll, sich zunächst an UDI bzw. den Initiator zu wenden.

 

Ausschüttung

Ausschüttung

Anleger / Kommanditisten erhalten üblicherweise einmal pro Jahr aus dem Gewinn der Anlage / den Anlagen eine Ausschüttung auf ihr Konto überwiesen.

Was ist nach 20 Jahren? Dann entfällt lediglich die Mindestvergütung nach EEG. Lohnt sich der Betrieb danach immer noch, weil z. B. der Strom an Öko-Stromanbieter (bei Biogasanlagen auch die Wärme) verkauft wird, profitieren davon weiterhin auch die Anleger. Vor allem, weil nach ca. 15 Jahren die Bankdarlehen getilgt sind und die Anlage schuldenfrei dasteht.

 

Chancen und Risiken

Chancen und Risiken

Investitionen in Erneuerbare Energien sind immer mit Chancen und Risiken verbunden. Im schlechtesten Fall kann Geld verloren werden. Natürlich kann auch sehr viel mehr Geld als geplant verdient werden.

Die typischen Risiken (Aufwand an Wartung und Reparaturen, Schadensfälle durch Fehlbedienung, Naturgewalten etc.) werden durch entsprechende Sicherheitspuffer, bindende Verträge, umfangreiche Versicherungspakete etc. begrenzt. Darauf legen auch die Banken, die das sogenannte Fremdkapital in Form zinsgünstiger Darlehen bewilligen, größten Wert.

Aber nicht jedes Restrisiko lässt sich - trotz sorgfältiger Planung - ausschließen. Diesem Restrisiko stehen jedoch deutlich höhere Renditen bei überschaubaren Unwägbarkeiten gegenüber. Wichtig ist eine sorgfältig konzipierte Beteiligung mit hohen Qualitätsstandards. Dabei ist die Sicherheit für Stromabnahme zu Festpreisen durch das EEG ein wesentlicher Stützpfeiler.

Die Chance für die Anleger besteht zum einen in der Absicherung der Einnahmen durch das EEG, zum anderen darin, dass mehr als der geplante Energieumfang erzeugt (und damit zu festen Preisen) verkauft werden kann.

 

Wie lange ist das Geld festgelegt?

Wie lange ist das Geld festgelegt?

Das EEG gibt 20 Jahre Sicherheit für die Sachwerte. Daher sind direkte Beteiligungen eine klassische langfristige Geldanlage vergleichbar mit einer Immobilie, die man vermietet, um langfristig davon zu profitieren. In der Regel ist die Laufzeit ca. 20 Jahre, bei manchen Beteiligungen gibt es auch die Möglichkeit einer befristeten Laufzeit von ca. 10 Jahren. Vorteil der längeren Laufzeit ist die Erzielung höherer Renditen, sobald die Bankdarlehen getilgt sind.

Ein Privatverkauf, eine Übertragung oder Schenkung sind jederzeit vorzeitig möglich.

 

Besonderheiten von Windkraft-, Solar/Photovoltaik- und Biogasanlagen

Besonderheiten von Windkraft-, Solar/Photovoltaik- und Biogasanlagen

Windkraft

Die effektivste Form zur Gewinnung Erneuerbarer Energien ist die Windkraft. Windkraft ist bei der im Vergleich niedrigsten Vergütung (ca. 8 Ct./kWh) sehr wirtschaftlich. Durch Schwankungen des jährlichen Windangebots können auch die Erträge entsprechend schwanken. Zur Technik: Deutsche Windkraftanlagen genießen in der ganzen Welt einen sehr guten Ruf.

Solar/Photovoltaik

Im Bereich Photovoltaik sind Schwankungen der jährlichen Sonneneinstrahlung eher gering, entsprechend niedrig sind die jährlichen Schwankungen der Stromproduktion im Vergleich zu Windkraft und Biogas. Dafür überzeugt die Photovoltaik durch robuste Technik und einen geringen Verschleiß (Solarmodule versorgen teils seit Jahrzehnten Satelliten unter Extrembedingungen im Weltraum). Weiterhin ist der Wartungsaufwand gering. Photovoltaik kann nahezu überall auf der Welt Menschen und Dörfer punktuell mit Strom versorgen.

Bioenergie

Auch mit Bioenergie wird im Rahmen des EEG Strom produziert und verkauft. Vorteilhaft ist die zusätzliche Möglichkeit, Einnahmen durch den Verkauf der Abwärme (der Blockheizkraftwerke, kurz BHKW) an Abnehmer in der Nähe zu generieren. Wahlweise kann die Einspeisung von aufbereitetem Biogas ins Erdgasnetz erfolgen. Bei voller Abwärmenutzung liegt der Nutzungsgrad bei ca. 85 %. Die Erträge sind praktisch unabhängig vom Wetter und der Tageszeit. Die Bioenergie-Anlagen sind wartungsintensiver und benötigen daher eine tägliche Betreuung. Vorteil hierbei ist, dass der Mensch große Einflussmöglichkeiten auf den Ertrag hat. Die Möglichkeit der Effizienzsteigerungen durch neue Pflanzensorten, technische und biochemische Fortschritte ist gegeben; der Einsatz nachwachsender Rohstoffe ist CO2-neutral. Selbst die Gärreste sind noch nützlich: als wertvoller Dünger für die Landwirtschaft.

 

Wie sicher ist mein Geld bei Ihnen angelegt?

Wie sicher ist mein Geld bei Ihnen angelegt?

Generell sollte eine Geldanlage in Erneuerbare Energien-Fonds als Beimischung gesehen werden und zu den persönlichen Anlagezielen passen. Wichtig ist, dass Ihr Geld dann nicht täglich verfügbar ist, sondern langfristig festgelegt. Dafür dürfen Sie aber auch einen wesentlich höheren Wertzuwachs erwarten.

Die Investition in einen Windpark, einen Solarfonds oder einen Biogasfonds birgt neben den Chancen immer auch Risiken, die im Verkaufsprospekt jeweils detailliert aufgelistet sind. Es gilt daher, den Prospekt immer genau durchzulesen, um Chancen und Risiken je nach persönlicher Situation abzuwägen.

Eine Einlagensicherung – wie es sie z.B. bei den meisten deutschen Banken und Sparkassen für Spareinlagen und befristete Einlagen gibt – existiert bei Beteiligungen in Erneuerbare Energien-Fonds generell nicht. Das ist das Gleiche wie bei z.B. Aktien, Anleihen oder "normalen" Fonds, für die auch keine Einlagensicherung einer Bank greift.

Das UDI-Ziel ist, nur Projekte mit hohen Qualitätsstandards zu bieten.